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Biometrisches Passbild erstellen

Der Kopf wird gemessen, skaliert und platziert, wie es die Vorgabe verlangt – mit 300 dpi, auf Ihrem Gerät.

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So funktioniert es

  1. Legen Sie ein frontal aufgenommenes Porträt ab, gleichmäßig ausgeleuchtet, mit Luft über dem Kopf und neben den Schultern. Ein Handyfoto vor einer glatten Wand genügt.
  2. Wählen Sie die Vorgabe. Jede bringt ihr eigenes Bildformat und ihre eigene Kopfhöhe mit: Schengen, Großbritannien, Japan, Südkorea und Australien 35 × 45 mm, die USA und Indien 2 × 2 Zoll, China 33 × 48 mm und Kanada 50 × 70 mm.
  3. Wählen Sie einen Hintergrund, falls die Wand hinter Ihnen nicht taugt. Das Foto wird mit demselben Modell freigestellt, das auch „Hintergrund entfernen“ benutzt, und dann vor eine schlichte Fläche gesetzt.
  4. Klicken Sie auf „Passbild erstellen“. Zuerst wird das Gesicht gefunden, dann die Oberkante der Haare; anschließend wird das Bild so skaliert, dass der Kopf die geforderte Höhe misst und an der richtigen Stelle im Rahmen sitzt.
  5. Laden Sie das JPG herunter. Es hat 300 dpi, und diese Auflösung steht in der Datei – ein Fotolabor oder ein Online-Formular bekommt die Größe also richtig mit: 413 × 531 Pixel bei 35 × 45 mm, 600 × 600 bei 2 × 2 Zoll.

Häufige Fragen

Kann ich damit ein Foto für Personalausweis oder Reisepass machen?
Für die deutschen Dokumente nicht. Seit Mai 2025 nehmen die Bürgerämter für Personalausweis, Reisepass und elektronischen Aufenthaltstitel nur noch Lichtbilder an, die digital aus einem zertifizierten Fotostudio oder vom Terminal in der Behörde übermittelt werden; ein selbst erstelltes Foto ist dort ausgeschlossen. Sinnvoll ist diese Seite für Visumanträge und ausländische Dokumente, für Bewerbungen, Firmen-, Studierenden- und Mitgliedsausweise – und um zu sehen, ob ein Foto die Maße überhaupt hergibt. Für den Führerschein gelten eigene Regeln der Fahrerlaubnisbehörde; fragen Sie dort nach, bevor Sie ein Papierfoto mitbringen.
Woher weiß das Werkzeug, wie hoch mein Kopf ist?
Es misst nach. Der Rahmen der Gesichtserkennung endet am Kinn, und das Kinn ist bei jeder Vorgabe die Unterkante der Messung; die Oberkante kommt vom Freistellmodell, dessen Umriss die Haare einschließt, sodass die erste Haarzeile über dem Gesicht den Scheitel markiert. Der Abstand dazwischen ist die Kopfhöhe, und das Foto wird so lange skaliert, bis diese Höhe zur Regel passt.
Welche Formate und Kopfhöhen macht es?
35 × 45 mm für Schengen und die EU, Großbritannien, Japan, Südkorea und Australien; 2 × 2 Zoll für die USA und Indien; 33 × 48 mm für China; 50 × 70 mm für Kanada. Die Kopfhöhe folgt jeder Vorgabe einzeln: 32–36 mm auf dem 45 mm hohen Bild für Schengen, Japan, Südkorea und Australien, 29–34 mm für Großbritannien, 28–33 mm für China, 31–36 mm für Kanada und 25–35 mm auf dem 51 mm hohen Bild für die USA; Indien wird genauso gerahmt wie die USA. Angepeilt wird die Mitte des Bereichs, damit ein kleiner Fehler in beide Richtungen noch darin landet. Andere Vorgaben sind nicht hinterlegt.
Wird mein Antrag damit angenommen?
Die Maße stimmen, und daran scheitern die meisten Fotos. Alles andere kann das Werkzeug nicht beurteilen: Gesichtsausdruck, offene Augen, Brille, Kopfbedeckung, Schatten im Gesicht oder auf dem Hintergrund und das Alter der Aufnahme gehören genauso zu den Vorgaben und hängen an dem Foto, mit dem Sie anfangen. Ob eine Kopfbedeckung erlaubt ist, entscheidet die Stelle, bei der Sie beantragen, nicht diese Seite. Sehen Sie dort vorher nach: Die Zahlen hier waren beim Bau des Werkzeugs richtig, und Vorgaben ändern sich.
Warum heißt es, es sei zu wenig Platz?
Weil der Ausschnitt, den das Werkzeug bräuchte, über den Rand Ihres Fotos hinausragen würde. Das passiert, wenn der Kopf das Bild fast ausfüllt oder dicht an einer Seite sitzt. Treten Sie einen Schritt zurück oder halten Sie die Kamera weiter weg und lassen Sie Luft über dem Kopf und neben beiden Schultern – diesen Platz braucht das Werkzeug, um den Kopf auf die richtige Höhe zu setzen. Findet die Gesichtserkennung gar kein Gesicht, sagt sie das ebenfalls – dann hilft eine frontale Aufnahme, auf der das Gesicht klar zu sehen ist.
Kann ich den Hintergrund weiß machen?
Ja, wählen Sie Weiß, Hellblau oder Hellgrau, dann wird das Foto freigestellt und vor diese Farbe gesetzt. Manche Stellen nehmen ein Foto aber nicht an, dessen Hintergrund nachträglich ausgetauscht statt fotografiert wurde. Wenn Ihre streng ist, fotografieren Sie vor einer glatten hellen Wand und übernehmen Sie den Hintergrund aus dem Foto.
Bekomme ich einen Bogen zum Ausdrucken?
Aus diesem Werkzeug nicht, es liefert ein Foto in exakter Größe. Um mehrere auf ein Blatt Fotopapier zu bringen, geben Sie das Ergebnis in „Passbilder drucken“, das sie mit feinen Schnittlinien auf 10 × 15 cm, 13 × 18 cm oder A4 anordnet.
Wird mein Foto hochgeladen?
Nein. Die Gesichtserkennung und das Freistellmodell laufen beide in Ihrem Browser, das Foto verlässt Ihr Gerät nicht. Die Modelle sind rund 0,23 MB und 13 MB groß, werden einmal geladen und danach vom Browser aufbewahrt. Im kostenlosen Tarif sind 3 Fotos pro Vorgang, 20 MB pro Foto und 10 Vorgänge pro Tag möglich; mit Pro entfallen diese Limits.

Für einen bestimmten Zweck

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